
Buchrezension: Shatter Me
Die „Shatter Me“-Reihe der New-York-Times-Bestsellerautorin Tahereh Mafi ist eine gelungene Mischung aus Science-Fiction, Fantasy und Romance. In der Buchreihe stehen Themen wie Selbstfindung, erste Liebe, Einsamkeit und innere Stärke im Vordergrund.
Die Hauptprotagonistin Juliette Ferrars besitzt eine außergewöhnliche und zugleich gefährliche Gabe: Sie kann Menschen allein durch eine Berührung töten. Sie lebt in einer dystopischen Welt, in der eine Organisation namens „The Reestablishment“ die Kontrolle übernommen hat. Um ihre Macht zu sichern, greift diese Organisation zu extremen Maßnahmen, die auch Juliette direkt betreffen.
Zu Beginn des ersten Bandes befindet sich Juliette in Gefangenschaft. Dort lernt sie einen jungen Mann kennen, in den sie sich aufgrund ihrer gemeinsamen Vergangenheit verliebt.
Doch Juliette ahnt zunächst nicht, wie dringend die Welt sie braucht und welche Pläne „The Reestablishment“ noch mit ihr hat. Besonders der Kommandeur des 45. Sektors, Aaron Warner, spielt dabei eine wichtige Rolle.
Tahereh Mafi gelingt es, sowohl positive als auch negative Charakterentwicklungen geschickt in die Handlung einzubauen. Dadurch entstehen komplexe Figuren, die durch Mafis emotionalen Schreibstil besonders lebendig wirken. Ein Kritikpunkt ist jedoch Juliettes Sichtweise, aus der die ersten drei Bände ausschließlich erzählt werden. Da Juliette viele Figuren und Situationen zunächst sehr emotional wahrnimmt, erscheinen manche Ereignisse anfangs einseitig oder verzerrt.
Diese Buchreihe ist besonders für Leserinnen und Leser zu empfehlen, die Geschichten über Selbstfindung, starke weibliche Hauptfiguren, Teenager-Romance und eine gewisse emotionale Komplexität mögen. Gleichzeitig sollte man beachten, dass die Reihe auch Themen wie Isolation, psychische Instabilität und Panikattacken behandelt.